Seit dem 19. Juni 2025 ist sie zurück: die Gasprüfung für Wohnmobile und Wohnwagen. Wer eine Flüssiggasanlage an Bord hat, muss sie jetzt wieder regelmäßig checken lassen – sonst gibt’s nicht nur Ärger beim TÜV, sondern auch Bußgelder. Nach einer mehrjährigen Übergangszeit ist die Prüfung nun fest in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) verankert. Ziel ist klar: maximale Sicherheit und keine bösen Überraschungen durch undichte oder defekte Anlagen.

Was heißt das konkret für uns Camper?
- Alle zwei Jahre zur Gasprüfung – unabhängig von der Hauptuntersuchung.
- Nur bei zertifizierten Prüfern wie TÜV, DEKRA, GTÜ oder anerkannten Fachbetrieben.
- Kosten liegen je nach Anbieter zwischen 40 und 80 Euro.
- Neufahrzeuge müssen sogar vor der ersten Inbetriebnahme geprüft werden.
- Gilt für alle mit Flüssiggasanlage – egal ob Kochen, Heizen oder Kühlen.
Was passiert, wenn man die Gasprüfung ignoriert?
- Bußgeld: Zwischen 15 und 60 Euro, je nach Fristüberschreitung.
- Keine TÜV-Plakette, solange der Nachweis fehlt.
- Sicherheitsrisiko: Undichte Gasanlagen können im schlimmsten Fall explodieren – das ist nichts, womit man spielen sollte.
Checkliste für die Gasprüfung
- Frühzeitig Termin machen – spätestens alle zwei Jahre.
- Prüfnachweis gut aufbewahren – kann bei Kontrollen oder im Schadensfall wichtig werden.
- Gelbes Gasprüfheft führen – alle Prüfungen müssen dort eingetragen werden.
Wenn du noch keinen aktuellen Nachweis hast …
… solltest du dich jetzt um einen Termin kümmern. Ohne gültige Gasprüfung riskierst du nicht nur Bußgelder und Probleme bei der HU, sondern im schlimmsten Fall auch den Verlust des Versicherungsschutzes, wenn etwas passiert.
Fazit: Die Gasprüfung ist kein lästiger Papierkram, sondern ein wichtiger Sicherheitscheck. Wer rechtzeitig handelt, hat den Kopf frei – und kann mit einem guten Gefühl in die nächste Tour starten.
Please follow us on:

Die Kommentare sind geschlossen.
Erwähnungen