Der Trend im Caravaning ist eindeutig. Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des CIVD, hebt hervor, dass Camping und Caravaning eine zentrale Rolle als Wachstumsmotor des deutschen Tourismus einnehmen. Mit einem bundesweiten Übernachtungsplus von über 4 Prozent hebt sich dieses Segment deutlich von der stagnierenden Hotellerie ab. Besonders Nordrhein-Westfalen sticht hervor, wo zweistellige Zuwachsraten von über 13 Prozent verzeichnet werden.
Wirtschaftlicher Impuls für ländliche Regionen
Gerade in ländlichen und strukturschwächeren Regionen erweist sich Caravaning als ein wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber. Urlauber, die mit einem Caravan oder Reisemobil unterwegs sind, schaffen vor Ort Kaufkraft, stärken lokale Betriebe und tragen zur Stabilisierung der touristischen Nachfrage im Inland bei. Diese Entwicklungen sind nicht nur für die Branche selbst, sondern auch für die gesamte Region von großer Bedeutung.
Politischer Handlungsbedarf
Um das Wachstum der Caravaning-Industrie nicht zu bremsen, sieht der CIVD dringenden politischen Handlungsbedarf. Besonders beim Ausbau der Stellplatzinfrastruktur muss Deutschland mit dem stark wachsenden Bestand an Freizeitfahrzeugen Schritt halten. Hierzu sind schnellere und unbürokratischere Genehmigungsverfahren sowie bessere Investitionsbedingungen für Kommunen und private Betreiber erforderlich. Auch die verkehrspolitischen Regelungen für Freizeitfahrzeuge sollten praxisnah weiterentwickelt werden, um den Bedürfnissen der Branche gerecht zu werden.
Einladung an den Bundeskanzler
„Caravaning verbindet Industrieproduktion, Mittelstand und Tourismus zu einem leistungsfähigen wirtschaftlichen Ökosystem“, betont Daniel Onggowinarso. „Wenn Deutschland über neue Wachstumsimpulse spricht, sollte dieser Sektor stärker in den Fokus rücken. Wir laden den Bundeskanzler herzlich ein, sich selbst ein Bild von der wirtschaftlichen Stärke unserer Branche zu machen.“
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