Die Analyse konzentrierte sich auf den direkten Vergleich der Mietpreise und Übernachtungskosten, die bei einer Rundreise anfallen. Auch der Kraftstoffverbrauch wurde in die Auswertung einbezogen. Die ermittelten Vergleichswerte geben dir einen Einblick in die durchschnittliche Preisgestaltung beider Reiseformen und bieten einige allgemeine Spartipps. Die Untersuchung wurde für vier beliebte Reiseziele in Europa durchgeführt: Island, Schweden, Norwegen und Deutschland. Dabei wurden die Reisedauer, die gefahrene Strecke sowie die durchschnittlichen Kosten für Fahrzeugmiete und Übernachtungen analysiert. Aus diesen Werten ergibt sich ein modellhafter Gesamtpreis für die Haupt- und Nebensaison.
Schweden
Schweden ist bekannt für seine unberührte Natur mit weitläufigen Wäldern und zahlreichen Seen. Dies macht das Land zu einem idealen Ziel für Wohnmobilreisen. CamperDays-Kund*innen verbringen im Durchschnitt 14 Tage in Schweden und legen dabei etwa 1.500 Kilometer zurück. Die beliebtesten Wohnmobile sind der „TC Medium“ für bis zu vier Personen und der „TC Van“ für zwei Personen.
- Ø Reisedauer: 14 Tage
- Ø Strecke: 1.500 km
- Ø Dieselpreis: 1,52 EUR / Liter
- Ø Benzinpreis: 1,44 EUR / Liter
In der Nebensaison liegen die Kosten für einen Wohnmobilurlaub in Schweden etwa 8 % unter denen einer Reise mit Mietwagen und Hotel. In der Hauptsaison wird der Unterschied noch deutlicher: Ein Wohnmobilurlaub ist dann im Durchschnitt rund 13 % günstiger. Während die Tagesmiete für Wohnmobile um etwa 30 % steigt, verdoppeln sich die Hotelpreise nahezu. Mietwagenpreise bleiben hingegen stabil.
Norwegen
Norwegen besticht durch seine dramatischen Landschaften, die sich ideal für Wohnmobilreisen eignen. Im Durchschnitt verbringen CamperDays-Kund*innen etwa 12 Tage in Norwegen und legen dabei rund 2.000 Kilometer zurück. Die häufigsten Modelle sind der „Family Standard“ und der „Urban Plus“.
- Ø Reisedauer: 12 Tage
- Ø Strecke: 2.000 km
- Ø Dieselpreis: 1,69 EUR / Liter
- Ø Benzinpreis: 1,76 EUR / Liter
In der Nebensaison sparen Wohnmobilurlauber*innen etwa 8 % im Vergleich zur Mietwagenreise mit Hotelübernachtungen. In der Hauptsaison ist der Vorteil noch ausgeprägter: Ein Campingurlaub ist dann durchschnittlich rund 14 % günstiger. Die Mietpreise für Wohnmobile steigen zwar um bis zu 40 %, doch auch die Hotelpreise erhöhen sich stark.
Island
Island ist bekannt für seine spektakulären Naturphänomene und bietet eine hohe Flexibilität für Wohnmobilreisende. Im Durchschnitt buchen CamperDays-Kund*innen ein Wohnmobil für 10 Tage und legen etwa 1.800 Kilometer zurück. Die beliebtesten Modelle sind der „TC Medium“ und der „Family Standard“.
- Ø Reisedauer: 10 Tage
- Ø Strecke: 1.800 km
- Ø Dieselpreis: 2,16 EUR / Liter
- Ø Benzinpreis: 2,04 EUR / Liter
In Island steigen die Kosten in der Hauptsaison deutlich an, sowohl für Wohnmobile als auch für Hotels. Dennoch bleibt der Wohnmobilurlaub im Durchschnitt etwa 10 % günstiger als die Kombination aus Hotel und Mietwagen. Zudem gibt es Einsparmöglichkeiten durch die Nutzung der Island Camping Card.
Deutschland
Deutschland bietet eine große landschaftliche und kulturelle Vielfalt, die sich ideal für Wohnmobilreisen eignet. Im Durchschnitt verbringen CamperDays-Kund*innen 14 Tage in Deutschland und fahren dabei etwa 900 Kilometer. Die häufigsten Modelle sind der „Standard McRent“ und der „Urban Plus“.
- Ø Reisedauer: 14 Tage
- Ø Strecke: 900 km
- Ø Dieselpreis: 1,61 EUR / Liter
- Ø Benzinpreis: 1,69 EUR / Liter
In Deutschland ist der Wohnmobilurlaub sowohl in der Nebensaison als auch in der Hauptsaison die günstigere Option. Die Kosten liegen in der Nebensaison durchschnittlich 24 % und in der Hauptsaison rund 29 % unter denen einer Reise mit Mietwagen und Hotelübernachtungen.
Fazit: Campingurlaub in Nordeuropa lohnt sich
Die Analyse zeigt, dass Reisen mit dem Wohnmobil in Nordeuropa und Deutschland sowohl in der Nebensaison als auch in der Hauptsaison deutliche Einsparpotenziale bieten. Zudem profitieren Reisende von hoher Flexibilität und Komfort. Die Kombination aus Unterkunft und Transportmittel ermöglicht es, lange Strecken ohne häufige Hotelwechsel zurückzulegen. Gerade in weitläufigen Ländern wie Norwegen, Schweden oder Island erweist sich diese Reiseform als besonders praktisch.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen einem Campingtrip und einem Hotelurlaub nicht nur von den Kosten abhängt, sondern auch von persönlichen Vorlieben und Ansprüchen an Komfort und Flexibilität. Ob du die Natur genießen oder die Städte erkunden möchtest, hängt ganz von deinem individuellen Reiseplan ab.
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